Kommentar: An Arroganz in Nichts zu übertreffen

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Was treibt die Manager der Ulmer Basketballer nur an? Sich derartig die mühevoll erspielte Loyalität der Fans, vielmehr noch der Nicht-Fans aus der Region zu zerstören, nur um den eigenen Dickkopf (und den eigenen persönlichen finanziellen Gewinn?) zu Lasten des Steuerzahlers durchzuboxen. Mittlerweile ist dankenswerterweise die regionale Presse zur Besinnung gekommen und hat – wenigstens für einen Moment – die orangefarbene Augenbinde abgenommen. Thomas Stoll glaubt tatsächlich, er könne sein Ziel noch erreichen, indem er einfach öffentlichkeitswirksam gegen alle Gegner vorgeht. Nach dem Motto „je stärker ich auf den OB draufhaue, desto eher bewegt sich da was im Gemeinderat“. Leider hat er seine Rechnung ohne unseren Herrn Czisch gemacht. Dieser wartet einfach fast ein halbes Jahr entspannt ab, welchen Fehler die Manager der Firma BBU`01 machen und lässt ihnen damit Platz, sich selbst zu demontieren in der Öffentlichkeit. Dann, als die Herren Oettel und Stoll größte taktische Fehler gemacht hatten, begibt sich der OB kurz in den Boxring, um dem kranken Orange den finalen Schlag zu versetzen. Aus ist das Spiel! Es gibt hier kein letztes Drittel, in dem man sich retten kann. Ein neuer Gegner ist auf die Spielfläche getreten: der SSV Ulm möchte nun auch mitreden und demonstriert so, dass die öffentlichen Gelder nun leider nicht mehr nur den Basketball-Managern gehören können.

Die Überheblichkeit schadet dem Sport

Dass es hier um Sport geht haben Oettel und Stoll längst vergessen. Die Ulmer Basketballer haben nun ein Imageproblem. Wie ratiopharm Ulm derzeit auf dem Parkett abschneidet ist der breiten Masse mittlerweile herzlich egal. Das Interesse ist voll und ganz auf den öffentlichen Streit gelenkt. Und diesen Fight verlieren die Basketballer. Das werden sie früher oder später erkennen müssen. Arroganz und Überheblichkeit sind ein Zeichen von Schwäche. Ziemlich schwach: vom OB mit einem Schlag besiegt.