Was macht eigentlich… Andi Scheiter?

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Seit Mitte April 2017 ist er im Radio-Nirvana verschwunden: Ex-Radio 7 Moderator Andi Scheiter. Bis zu seinem Ausscheiden war er beliebter Kopf der Morgenshow des Privatsenders Radio 7 aus Ulm. Seitdem brodelte die Gerüchteküche um die Zukunft des Moderators, der auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen hatte. Auf der Website www.radioszene.de heißt es, Scheiter wolle sich nun mehr um seine Familie kümmern. Für einen Moderator Mitte 40 allerdings schwer vorstellbar. Was also macht Andi Scheiter nun?

Die Gerüchteküche brodelt

Aus Insiderkreisen heißt es, dass Scheiter gemeinsam mit einem Bekannten eine Werbeagentur eröffnen wolle. Bestätigen konnte sich dieses Gerücht aber nicht. Vielmehr wird erwartet, dass der Heimertinger bald wieder bei einem süddeutschen Radiosender „on air“ gehen wird. Hier reichen die Gerüchte vom Allgäuer Regionalsender bis hin zum größten Deutschen Privatsender Antenne Bayern. Weitere Gerüchte behaupten, dass Scheiter den Wechsel hinter die Kulissen vollziehen wolle. Weg vom Mikro, rauf auf den Chefsessel (Programmdirektor?). Fakt ist wohl, dass Scheiter noch eine Moderationssperre bis Ende Januar 2018 hat. Ob er danach wieder beim Radio arbeiten wird? Man wird es sicher hören können oder eben nicht.

Ex-Kollegen waren schockiert

Der Weggang Scheiters wurde von den Funkhaus-Kollegen bei Radio 7 größtenteils mit Bestürzung aufgenommen. Ein Insider berichtet uns, dass Scheiter „es im Sender einfach nicht mehr ausgehalten habe“. Demzufolge war durch die neue Geschäfts-u. Programmleitung die Stimmung im Haus so vergiftet, dass Scheiter keine Zukunft mehr gesehen habe. Der Sender jedenfalls gab sich auf seiner Website in einem Online-Nachruf recht wortkarg:

 

Die Kellys kommen!

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THE KELLY FAMILY ist zurück und sie geht 2018 zum ersten Mal seit 1999 wieder gemeinsam auf große Europa-Tournee. Bei über 30 Konzerten dürfen sich die Fans auf eine nach Kelly-Manier eindrucksvoll konzipierte Bühnenshow freuen. Ob mit überzeugender Lichtshow, Konfettiregen, spektakulärer Pyrotechnik oder auch Videoeinspielungen, die die Zeit von damals mit heute verschmelzen lassen – jedes Element unterstreicht die Songs ohne davon abzulenken.
Für viele wurde im letzten Jahr ein Traum wahr! Nachdem Angelo Kelly im November 2016 das Comeback von THE KELLY FAMILY verkündet hatte, gab es für die Fans in ganz Europa kein Halten mehr. Aus dem Comeback-Konzert, das THE KELLY FAMILY am 19. Mai 2017 mit ihren Fans feiern wollte, wurde ein ganzes Wochenende, denn innerhalb von vier Tagen wurden drei aufeinanderfolgende Konzerte in der Dortmunder Westfalenhalle ausverkauft.
Erneut wurde die Westfalenhalle nach 1994 zum Mekka der treuen, aber auch neu gewonner Kelly-Anhänger. Damals buchten die einstigen Straßenmusiker die Halle noch auf eigenes Risiko und gaben eines der emotionalsten und mitreißendsten Konzerte, die dort je stattfanden. Heute, knapp 23 Jahre später, feierten sie mit ihren über 35.000 Fans ihr LIVE-Comeback und bekamen für ihr gefeiertes Album „We Got Love“ zusätzlich den Gold-Award verliehen. Das erste Album der Kelly Family, seit knapp zwanzig Jahren, stieg auf Anhieb auf Platz 1 der Deutschen Albumcharts ein und erreichte nach kürzester Zeit Goldstatus. THE KELLY FAMILY ist zurück und sie gehen 2018 zum ersten Mal seit 1999 gemeinsam auf eine große Arena Tour!Angelo, Jimmy, Joey, John, Kathy, und Patricia Kelly sowie „Special Guest“ und Gründungsmitglied Paul Kelly präsentieren ein Feuerwerk ihrer großen Hits, wie „I can´t stop the love“, „Why Why Why“, „An Angel“, „Nanana“, „Fell in Love with an Alien“, „Who’ll come with me“ um nur ein Paar zu nennen. Aber auch neue Songs wie „We Got Love“, „Keep on singing“ oder auch „Brothers and Sisters“ werden dabei sein und das Konzert zu etwas ganz Besonderem machen, das Generationen verbindet.

„We Got Love – Live 2018“ ist eine musikalische Reise, die das Publikum durch 40 Jahre Bandgeschichte begleitet und verzaubert. Die Konzerte von THE KELLY FAMILY waren legendär und so wird es für viele Fans ein besonderes Erlebnis, das sehr emotional sein wird. Über 30 Konzerte voll mit Gänsehautmomenten, einer authentischen Power, die so keine andere Band hat, und das was sie am meisten ausmacht: ein Gefühl von Zusammenhalt und Hoffnung.

Termin

Donnerstag, 16.08.2018, Klosterhof Ulm/Wiblingen

Tickets

Ticket Hotline 07 31 / 156 855 oder auf www.adticket.de

Fahrrad im Krieg mit dem Fußgänger, ,

In der Ulmer Kramgasse wurde diesen Sommer ordentlich aufgerüstet in Sachen Außenbestuhlung. Was den Restaurantbesucher auf der einen Seite freut ist auf der anderen Seite großes Leid für die Radfahrer, die die Ulmer Innenstadt von der Donau kommend Richtung Hafenbad durchqueren müssen. Beobachten kritisieren, dass besonders an Wochenenden und bei schönem Wetter als Fußgänger fast kein Durchkommen in dem Bereich neben dem neu eröffneten Barfüßer sei. Genauso beschweren sich Fahrradfahrer, dass die einzige Achse zwischen Hafenbad und Donau nun durch die Außenbestuhlung des Barfüßer deutlich verengt wurde und sich durch die schmale Gasse Fußgänger und Radfahrer einen regelrechten Kleinkrieg führen würden.

Kommentar: An Arroganz in Nichts zu übertreffen

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Was treibt die Manager der Ulmer Basketballer nur an? Sich derartig die mühevoll erspielte Loyalität der Fans, vielmehr noch der Nicht-Fans aus der Region zu zerstören, nur um den eigenen Dickkopf (und den eigenen persönlichen finanziellen Gewinn?) zu Lasten des Steuerzahlers durchzuboxen. Mittlerweile ist dankenswerterweise die regionale Presse zur Besinnung gekommen und hat – wenigstens für einen Moment – die orangefarbene Augenbinde abgenommen. Thomas Stoll glaubt tatsächlich, er könne sein Ziel noch erreichen, indem er einfach öffentlichkeitswirksam gegen alle Gegner vorgeht. Nach dem Motto „je stärker ich auf den OB draufhaue, desto eher bewegt sich da was im Gemeinderat“. Leider hat er seine Rechnung ohne unseren Herrn Czisch gemacht. Dieser wartet einfach fast ein halbes Jahr entspannt ab, welchen Fehler die Manager der Firma BBU`01 machen und lässt ihnen damit Platz, sich selbst zu demontieren in der Öffentlichkeit. Dann, als die Herren Oettel und Stoll größte taktische Fehler gemacht hatten, begibt sich der OB kurz in den Boxring, um dem kranken Orange den finalen Schlag zu versetzen. Aus ist das Spiel! Es gibt hier kein letztes Drittel, in dem man sich retten kann. Ein neuer Gegner ist auf die Spielfläche getreten: der SSV Ulm möchte nun auch mitreden und demonstriert so, dass die öffentlichen Gelder nun leider nicht mehr nur den Basketball-Managern gehören können.

Die Überheblichkeit schadet dem Sport

Dass es hier um Sport geht haben Oettel und Stoll längst vergessen. Die Ulmer Basketballer haben nun ein Imageproblem. Wie ratiopharm Ulm derzeit auf dem Parkett abschneidet ist der breiten Masse mittlerweile herzlich egal. Das Interesse ist voll und ganz auf den öffentlichen Streit gelenkt. Und diesen Fight verlieren die Basketballer. Das werden sie früher oder später erkennen müssen. Arroganz und Überheblichkeit sind ein Zeichen von Schwäche. Ziemlich schwach: vom OB mit einem Schlag besiegt.

Eiszeit am Federsee

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(Bad Buchau) –  Wer am Sonntag, den 1. Oktober 2017 das Federseemuseum besucht, bekommt einen ganz besonderen Einblick in die Anfänge der Siedlungsgeschichte am Federsee. Die neue Dauerausstellung beginnt in der Zeit der eiszeitlichen Rentierjäger an der nahe gelegenen Schussenquelle vor ca. 15.000 Jahren. Was dort 1866 bei Arbeiten am Quelltopf der Schussen durch Zufall entdeckt wurde, erwies sich alsbald als Sternstunde für die Archäologie: Eine größere Ansammlung von Geweihen und Tierknochen, vorwiegend von Rentieren, auf denen klare Spuren menschlicher Bearbeitung zu erkennen waren, zählen seitdem zu den ältesten Zeugnissen früher Besiedelung, die nach dem Rückzug des Eises für den Menschen erstmals in diesem Gebiet möglich war.

 

Neben ganz außergewöhnlichen Eiszeitfunden, die in der neu und modern konzipierten Schau zu sehen sind, bietet das Vermittlungsprogramm am Sonntag im archäologischen Freigelände Spannendes und Praktisches rund um das Thema „Eiszeit“.  Von 10 bis 18 Uhr (ent-)führt Experimantalarchäologe Rudolf Walter äußerst eindrucksvoll und anschaulich die Besucher in die Lebenswelt der Rentierjäger. Spannende Antworten bietet er auf die Frage an, welche Beweise die sensationelle Entdeckung dieser Freilandstation an der Schussenquelle lieferte, in der erstmals menschliche Artefakte im Verbund mit eiszeitlichen Tieren ans Tageslicht kamen.

 

Und wie sah das Leben der Rentierjäger aus, die vor ca. 15.000 Jahren ihr Lager ausgerechnet an der Schussenquelle aufschlugen? Klug und umsichtig war der Lagerplatz allemal gewählt: Am Wasser gelegen, windgeschützt und von außen schwer einsehbar bot sich hier ein idealer Treff- und Ausgangspunkt zur Jagd. Einmal im Jahr, meistens im herbstlichen Oktober, trafen sich die Jäger der sonst eher einzeln umherziehenden Sippen zusammen. Hier schlugen sie ihre handlichen mobilen Zelte auf, die aus Rentierfell gefertigt, leicht und einfach zu transportieren waren. Mit der Speerschleuder bewaffnet, lauerten sie den Tieren auf. Denn genau zu dieser Jahreszeit schlossen sich auf ihrer Wanderung in die Wintereinstände riesige Herden zusammen und boten den eiszeitlichen Jägern eine reiche und üppige Beute.

Mit den Wildherden ließ es sich bestens leben: Etwa die Hälfte des Tieres besteht aus Fleisch, das nicht nur wertvolles Nahrungsmittel für die Saison lieferte, sondern sich durch Trocknung auch bestens als Wintervorrat anbot. Das Fett lieferte zudem Tran für Lampen, mit Sehnen konnte man nähen und binden, aus Knochen und Geweih entstanden Werkzeuge wie Pfrieme, Nadeln oder Waffen. Behaarte Tierhäute, zu Leder gegerbt, wurden zu Kleidung, eventuell auch zu Booten und Zelthäuten verarbeitet.

Eiszeitexperte Rudolf Walter berichtet über die bereits früh entwickelten effektiven Jagdstrategien der Eiszeitmenschen und präsentiert verschiedene Jagdmethoden und Waffen, allen voran die  Speerschleuder. Mit welcher Wucht und Zielgenauigkeit eine Speerschleuder zum Einsatz kam, können Besucher selbst ausprobieren. Darüber hinaus gibt er ganz praktische Einblicke in die Herstellung und Verwendung von Werkzeugen, die Bearbeitung von Feuersteinen wie auch die Verarbeitung von Tierresten und -knochen.

Mit dem Entzünden von Feuer beleuchtet Rudolf Walter die Eiszeit auch von ihrer warmen Seite. Der Besitz des Feuers eröffnete den Rentierjägern viele Möglichkeiten. Während der Jagdstreifzüge konnte sie damit die Nacht in der offenen Landschaft verbringen. Feuer erwärmte die Behausung und schützte vor Raubtieren. Und so mag vielleicht bei manch einem Lagerfeuer am eiszeitlichen Rentierzelt bei Geselligkeit, Geschichten und frisch gebratenem Rentierfleisch der eine oder andere Jagdtag erfolgreich beendet worden sein.

Die maßstabgetreue 1:1 Rekonstruktion eines eiszeitlichen Jagdplatzes gibt im archäologischen Freigelände einen lebendigen Eindruck davon.

Darüber hinaus wird am Sonntag um 14 Uhr eine spezielle Führung von Kindern für Kinder angeboten. Die ArchäoKids vom ganz jungen Museumsteam freuen sich auf viele Besucherkinder, mit denen sie für ca. 30 Minuten gemeinsam die Steinzeit im Museum und im Freigelände erkunden. „Auf Augenhöhe“ und gut verständlich – und  ohne Eltern, versteht sich. Ganz nach der Devise: Liebe Erwachsene, bitte nicht stören, das hier ist Kindersache.

 

Weitere Infos

Federseemuseum Bad Buchau

Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg

Öffnungszeiten: bis 1. Nov. tägl. von 10 bis 18 Uhr

ab 2. Nov. bis Ende März nur sonn- und feiertags von 10 – 16 Uhr. Kontakt:  Tel.  07582/8350, info@federseemuseum.de

www.federseemuseum.de

Entscheidung zu „Orange Campus“ vertagt

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Ulmer Gemeinderat stoppt "Rennfahrt mit Scheuklappen" der Ulmer Basketballer.

Der Ulmer Gemeinderat hat heute mit großer Mehrheit beschlossen, die Entscheidung über eine finanzielle Unterstützung des von den Ulmer Basketballern geplanten „Orange Campus“ zu vertagen. Wichtige Unterlagen, die den Stadträten zur Entscheidungsfindung fehlten, seien nicht oder erst sehr kurzfristig eingereicht worden, so ein Mitglied des Gemeinderats.

In den vergangenen Tagen wurde immer wieder Kritik an dem geplanten Mega-Projekt laut. So kursiert in der Sportlerszene nicht nLob über das emanzipierte Vorhaben, sondern auch viel Kritik ob der Intransparenz der Finanzierung und Gemeinnützigkeit des Projekts, das auch durch öffentliche Mittel finanziert werden soll.

So sieht das modernste Polizeipräsidium Süddeutschlands aus

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Das Polizeipräsidium Ulm hat nun das modernste Einsatz-u. Lagezentrum Süddeutschlands. Heute vormittag wurde dieses Zentrum feierlich eingeweiht. In Zukunft kann hier im Fall von Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder Amokläufen schnell und effizient gehandelt werden, zum Beispiel mit Livebildern vom Polizeihubschrauber oder den am Boden tätigen Polizeibeamten. Das neue ELZ kostete 4,6 Millionen Euro.